Die 4. Deutsche Figurentheaterkonferenz
findet vom 23. August bis 1. September 2019
im Theater der Nacht in Northeim statt





Kontakt: Geschäftsstelle der UNIMA c/o Theater der Nacht e.V., Obere Str. 1, 37154 Northeim
Telefon 05551-9080779, Gabi Niethus, buero(at)unima.de
Mobil 0151-65622239, Ruth Brockhausen, vorstand(at)unima.de

Archiv







Figurentheaterkonferenz

3. Figurentheater-Konferenz 
der UNIMA Deutschland und
des VDP (Verband Deutscher Puppentheater)
vom 24. August - 2. September 2018
 in Northeim




Film von der 3. Figurentheaterkonferenz




3. Deutsche Figurentheaterkonferenz 
Aus Anlass des 50jährigen Bestehens des VDP wurde zusätzlich ein Inszenierungsworkshop organisiert für professionelle Puppenspieler*Innen. 

Mit dem Symposium zum Thema "Die menschliche Vorstellungskraft - Puppenspiel und Neurologie" wurde die Konferenz eröffnet. 



Figurentheaterkonferenz

2. Figurentheater-Konferenz 
der UNIMA Deutschland und
des VDP (Verband Deutscher Puppentheater)
vom 25. August - 3. September 2017
 in Northeim

Hier ein paar Impressionen von der Konferenz im letzten Jahr.
links die Eröffnungsvorstellung:
Spartakus vom theatre la licorne aus Duncerque/ Frankreich, darunter ein Bild von der Eröffnung der Konferenz, und rechts unten ein Bild von der Arbeit mit Scott Köhler aus Frankreich, Compagnie Philippe Genty.
Hier oben der Kurs mit Richard Bradshaw und rechts der Kurs mit Margit Gysin

Noch mehr Photos gibt es auf der UNIMA-Seite
http://unima.de/die-konferenz-uebersicht/
Die Photos stammen von Margot Eisenächer.


Und hier ein paar Zitate aus den Feedbackbögen, die Euch hoffentlich so richtig Lust machen auf die nächste Konferenz!!


„ Ich fühle mich auf einer Spielwiese im Schlaraffenland für Puppenspieler.“ 

Verena Volland


„ Eine Woche keine Verpflichtungen und Gedanken an den Alltag, sondern mit einer Herde anderer nichts als Figurenspielen schauen, bauen, denken, staunen, reflektieren“ 

Verena Volland


„Dieses besondere Haus, in dem wir uns bewegen dürfen, als wäre es ein Stück Heim für uns“

Gudrun Nixdorf


„ Erwartungen wurden überfüllt“ 

Gudrun Nixdorf


„ Es ist wunderbar, die Vielfalt des Materials zu erleben, die Vielfalt der Möglichkeiten, Feedback zu bekommen, an sich und den eigenen Möglichkeiten arbeiten zu können“

Anne Grundmann


„ Die Entstehung eines Szenenprogramms, mit viel Abwechslung, innerhalb nur einer Woche, dass sich vor keinem Publikum verstecken musste.“

Ralf Rahnier


„ klassische und moderne Spielweisen und Techniken schließen sich nicht aus, sondern fordern Begegnung, Ergänzung und Durchdringung gerade zu heraus, wodurch Figurentheater in aller Welt lebendig bleiben wird.“ 

Ralf Rahnier


„ the vibe , the amience, the positiv and friendly atmosphere and sharing“

Scot Koehler


„ A wonderful festival in a magical theater! Exploration and celebration of puppetry from many angles.“

Scot Koehler 


„I think the festival atmosphere helped to be courageous and curious. People felt comfortable to take risks.“

Scot Koehler


„The theater and workshop so close are excellent for such a conference. The building is magic!“

Richard Bradshaw


„Der Austausch mit den anderen Teilnehmern - auch durch die Teilnehmerprojekte - ist genau das , was ich mir unter kreativen Kontakten vorstelle und vielleicht führt das ja in Zukunft mal zu einer Zusammenarbeit. 

Diese Öffnung und Verschmelzung (auch durch die übergreifenden Teilnehmerprojekte und das morgendliche Warm-up für alle - Danke Therese!) verstehe ich als ein konkurrenzloses künstlerisches Gesamtkonzept, was in dieser Art selten ist.“

Iris Schluss


„Figurentheater und Politik“



Am ersten September-Wochenende ging mit der Nacht der Puppen und einer Auswertung die
„2. Deutsche Figurentheaterkonferenz“ im Northeimer Theater der Nacht zu Ende.

36 Figurenspieler aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland haben sich getroffen, um bei international renommierten Meistern des Figurenspiels zu lernen.
Unterrichtet haben Richard Bradshaw aus Australien, der mit den Aufführungen seines Schattentheaters Weltruhm errang und in dem Film „Jim Henson’s world“ als einer der besten Puppenspieler der Welt vorgestellt wurde. Er leitete die Herstellung und das Spiel von ausdrucksstarken, wandelbaren Schattenfiguren an.
Scott Köhler aus Frankreich, der seit mehr als 10 Jahren bei der Compagnie Philippe Genty in Paris mitspielt, gab einen Workshop zu bildhaften Figurentheater ohne Sprache.
Er hat mit den Workshopteilnehmern in einer Mischung aus Tanz, Material, Figuren- und Maskenspiel Bilder entwickelt, die aus dem Unbewussten kommen.
Margit Gysin, die „grande dame“ des Figurenspiels aus der Schweiz, die ihre Inszenierungen vor allem für Kinder entwickelt und damit auf große internationale Festivals eingeladen wird, unterrichtete unterschiedliche Möglichkeiten, mit Objekten und Figuren Märchen zu erzählen.

Die Figurentheaterkonferenz ist ein europaweit einmaliges Ereignis. 
Dieses Arbeits- und Forschungstreffen haben die zwei größten Puppenspielverbände Deutschlands, UNIMA und VdP, in Zusammenarbeit mit dem Northeimer Theater der Nacht zum zweiten Mal ermöglichen können. Unterstützt wurde dieses weit über die Grenzen des Landes wirkende Projekt von der Volksbank Mitte, die AKB-Stiftung, der Stadt Northeim und der Kulturstiftung des Landkreises Northeim.

In der Werkschau der „Nacht der Puppen“ konnte das Publikum vor Ort die unterschiedlichen Ansätze und damit auch die Bandbreite dessen, was im Figurentheater möglich ist, hautnah miterleben.
In unterhaltsamen Kurz-Szenen wurde Schattenspiel dargeboten, Märchen wurden mit Hilfe von Objekten neu interpretiert, in Ensemble-Szenen konnte man miterleben, wie papierne Großfiguren den Bühnenraum eroberten.
Die Band „Blech und Schwefel“ aus Kassel hat dem Abend mit schwungvoller „Guggenmusik“ einen witzigen und tanzbaren Abschluss verschafft.

Für die Figurentheater ist diese Zusammenkunft ein Novum. 
Der Großteil der Figurentheater in der Bundesrepublik gehören zur freien Szene und erhalten weder städtische noch staatliche Subventionen. Ein politisches Engagement über die eigene Arbeit hinaus können sich die Spieler oft gar nicht leisten.
Die stärkere Vernetzung der Figurentheater untereinander auf der Konferenz, die Intensivierung der Kontakte zur internationalen Figurentheaterszene und das Symposium, mit dem die Konferenz in diesem Jahr eröffnet wurde, gab der gemeinsamen Arbeit ein Thema, das sich durch die ganze Woche hindurchzog: Figurentheater und Politik.
Es wurde über die gesellschaftliche Situation der Figurentheater gesprochen.
Während der Konferenz haben Margit Gysin und Richard Bradshaw zu diesem Thema auch noch
von der Theatersituation in anderen Ländern berichtet.
Es wurde in den Theaterstücken, die das Symposium umrahmten, politische Verhältnisse und ihre Auswirkungen auf philosophischer, persönlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene gezeigt.
Und es wurde mehr als deutlich, dass das Figurentheater eine Kunstform ist, die sich im Reigen der anderen Künste nicht verstecken braucht, sondern selbstbewußt ihren Platz in der Gesellschaft vertreten kann.

 



Spartacus "La Licorne"
Babylon "Stuffed Puppet Theatre"
Das bucklige Männlein "Margrit Gysin"
Engel mit nur einem Flügel "Figurentheater Töfte"













Die Konferenz der Figuren- und Puppentheater in Northeim/Südniedersachsen
Zur 2. Deutschen Figurentheater-Konferenz laden vom 25. August bis 3. September 2017
die UNIMA (Union Internationale de la Marionnette) und der VDP (Verband Deutscher Puppentheater) – die zwei
größten Puppenspielverbände Deutschlands – in das „Theater der Nacht“ Northeim (Han.) ein.
Nach dem großen Erfolg der 1. Konferenz im September 2016, bei der über 40 Puppenspieler*innen aus
ganz Europa, darunter Vertreter der Hochschulen und die „Europäische Kommission“ der UNIMA,
erstmalig gemeinsam eine Standortbestimmung für ihre Kunstform vornahmen, möchten die Veranstalter
das Thema „Figurentheater und Politik“ praktisch und theoretisch verhandeln.
Die Fragen sind unter anderen:
Wo stehen wir als Figurenspieler*innen politisch? Wie politisch dürfen wir sein?
Wie entsteht politisches Engagement? Wie entstehen politische Inszenierungen?
Ist der freischaffende Beruf des Figurenspielers schon eine politische Ansage?
In Northeim versammeln sich zu diesen Fragen Figurenspieler*innen verschiedenster künstlerischer Herkunft,
darunter professionelle Theater, Amateur-Bühnen sowie ihre Spieler und Ensemblemitglieder. Thema werden
auch die Unterschied und Gemeinsamkeiten der künstlerischen Auffassung und Umsetzung sein.

Eröffnet wird die Konferenz mit einem Symposium „Figurentheater und Politik“,
das am Wochenende 25. bis 27. August ebenfalls in Northeim stattfindet.
Zu Vortrag, Gespräch und Austausch haben der VDP und die UNIMA eingeladen:
Neville Tranter, Figurenspieler aus den Niederlanden
Ralf Kiekhöfer, Figurenspieler aus Halle/Westfalen
Darya Ivanova, Wissenschaftlerin aus der Ukraine
Claire Dancoisne, Regisseurin aus Frankreich
Jörg Lehmann, Dozent aus Berlin
Stephan Behrmann, Geschäftsführer des BFDK aus Berlin
Julika Mayer, Professorin aus Stuttgart
Durch das Programm führt: Christian Georg Fuchs, Regisseur und Dramaturg aus Nordhausen
In der Woche vom 28. August bis zum 3. September widmet sich die Konferenz dann der Praxis des Figurentheaters.
Als Dozenten unterrichten Meister ihres Fachs: aus Australien der Schattenspieler und Autor Richard
Bradshaw, der mit seinen Arbeiten viele Puppentheater maßgeblich prägte und von Jim Henson für seine Fernsehsendung ausgewählt wurde. Ebenfalls aus „Down Under“ kommt Scott Koehler, der in Paris lebt und Mitarbeiter der Compagnie Philippe Genty ist, die weltbekannt für ihre grenzüberschreitende Arbeit in der darstellenden Kunst und des Puppentheaters ist. Die Schweizerin Margrit Gysin arbeitet seit 1976 als freischaffende Figurentheaterspielerin im Schnittpunkt zwischen Therapeutischen Puppenspiel und Erzähltheater mit Figuren.
Das begleitende „Festival mit Hand und Fuß“ bringt Inszenierungen zum Thema „Figurentheater und Politik“ nach Northeim.
Neville Tranters „Stuffed Puppet Theatre“ zeigt seine neue Inszenierung „Babylon“. Das Figurentheater Töfte aus Deutschland präsentiert seine preisgekrönte Vorstellung „Engel mit nur einem Flügel“, Margrit Gysin spielt „Das bucklige Männlein“. Der Höhepunkt der Werkschau wird die Vorstellung der französischen Theatergruppe La Licorne aus Dunkerque sein. Als Deutschlandpremiere ist „Spartacus“ zu sehen, eine bildgewaltiges Figurentheater, das mit Operngesang, ausdrucksstarken Figuren und wenig französischer Sprache die Geschichte um den Sklavenaufstand im alten Rom zeigt. Gespielt wird auf der größten Freilichtbühne Niedersachsens, der Waldbühne Northeim, die 1938 vom Reichsarbeitsdienst gebaut wurde.

Figurentheaterkonferenz

1. Figurentheater-Konferenz 
der UNIMA Deutschland 
vom 29. August - 4. September 2016
 in Northeim


Inspiriert von der „Eugen O'Neill Puppetry Conference", die in den USA seit vielen Jahren mit wachsendem Erfolg stattfindet, lädt die UNIMA Deutschland Praktiker und Theoretiker, Amateure und Professionelle zur 1. Figurentheater-Konferenz nach Northeim in Niedersachsen ein.
Austausch und Fortbildung stehen im Zentrum dieses Treffens, mit dem die Kunstform gestärkt und ihr Profil geschärft werden soll. 
zum Herunterladen:
Presse Fig.-Theaterkonferenz aktuell.pdf



Mr.Pejo's Wandering Dolls in Northeim
zum Festival mit Hand und Fuß 2015

Festival mit Hand und Fuß

Das Theater der Nacht ist neugierig auf die Welten, die im Puppentheater entstehen und entdeckt werden. Wir möchten Sie anstecken. Deshalb laden
wir regelmässig Gäste aus dem In- und Ausland ein, damit wir gemeinsam entdecken können, welche Facetten das Puppentheater zu bieten hat.

Alle zwei Jahre kommen Puppenspieler aus der ganzen Welt in unsere kleine Stadt zum Festival mit Hand und Fuß und zeigen ausgewählte Theaterstücke mit wenig Sprache.

Das nächste Festival findet 2017 statt.



Skulpturenwerkstatt
vom 9.-21.Mai 2016 
waren auf Einladung der Kreis-Sparkasse Northeim Schnitzschüler der Schnitzfachschule Berchtesgaden in Northeim zu Gast.
An historischen bedeutsamen Plätzen wollen die Schüler kurz vor ihrer Gesellenprüfung Skulpturen aus Beton fertigen, die etwas mit dem Theater,
aber auch mit der Stadtgeschichte zu tun haben.

Ein "Prototyp" ist der Feuerwehrmann auf dem Marktplatz. Diese Figur wird auch jetzt bereits regelmäßig in die Führungen der Touristinfo eingebaut. Er steht völlig konsterniert mit seinem kleinen Wassereimer angesichts eines abgebrannten Rathauses. Auf seinem Rücken hockt der Feuermann, in dessen Augen sich die Flammen des brennenden Rathauses spiegeln.
Der Feuermann auf dem Rücken ist übrigens eine Figur aus "Die Regentrude", die hier regelmäßig im Theater gespielt wird.
Die Serie dieser Figuren wird nun fortsetzt. Damit könnte man von einer geschichtlichen Situation zur nächsten durch die Stadt wandern und ein wenig Stadtgeschichte bildlich erleben und die ein oder andere Theaterfigur entdecken.